Untersuchungen zur Wirksamkeit von Reiki

Die folgenden Informationen sind der website der Diplom-Psychologin Stefanie Rappat Reiki-Kurse-Hamburg.de mit freundlicher Genehmigung entnommen.

Eine der ersten Untersuchungen über die Effekte von Reiki-Behandlungen war die von Wetzel (1989).
Sie teilte eine Reihe von PatientInnen in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe erhielt Reiki (Experimentalgruppe), die zweite nicht (Kontrollgruppe).
Sie untersuchte nach der Behandlung die Blutwerte (Hämoglobin und Hämatokrit) aller PatientInnen. Hämoglobin ist der Teil der roten Blutkörperchen, der den Sauerstoff transportiert. Der Hämatokrit-Wert gibt das Verhältnis der roten Blutkörperchen im Verhältnis zum Gesamt-Blutvolumen an. Sie konnte nachweisen, dass die Blutwerte der behandelten Gruppe sich statistisch bedeutsam (signifikant) verändert hatten. Dieser Effekt konnte nicht in der Kontrollgruppe beobachtet werden. Reiki wurde z.B. als begleitende Therapie in der Schmerzbehandlung eingesetzt. Diejenigen PatientInnen, die gleichzeitig Reiki und eine medikamentöse Schmerztherapie erhielten, litten deutlich weniger unter Schmerzen als diejenigen PatientInnen, die ausschließlich Medikamente einnahmen (Olson, 1997). ...

 

Reiki wurde ebenso erfolgreich bei der Behandlung von PatientInnen eingesetzt, die sich einer Operation unterziehen mussten. Diejenigen PatientInnen, die Reiki vor und nach einem chirurgischen Eingriff erhielten, brauchten weniger Schmerzmedikation und hatten eine kürzere Aufenthaltsdauer (Alandydy, 1999).

Bullock (1997) berichtet in ihrer Fallstudie von der Behandlung von schwer erkrankten KrebspatientInnen, die nicht mehr lange zu leben haben. Reiki kann sehr hilfreich sein, um Menschen in ihrem Sterbeprozess zu unterstützen. Ihre Beobachtung ist, dass Reiki hilft, Schmerzen und Angst zu verringern und körperliche Symptome zu lindern, die mit dem Sterben einhergehen, wie z.B. Atemschwierigkeiten und Wasseransammlungen im Gewebe. Auch psychisch werden die PatientInnen durch die Reiki-Behandlungen stabilisiert, es hilft ihnen, ihre letzten Tage mehr zu genießen und das Sterben leichter anzunehmen.

Positive Effekte von Reiki konnten auch bei chronischen Erkrankungen dokumentiert werden. Brewitt (1997) untersuchte den Einfluss von Reiki bei Multipler Sklerose, Lupus, Fibromyalgie und vergrößerter Schilddrüse.

Nach den Behandlungen wurde eine verbesserte Funktion der Milz sowie des Immun- und Nervensystems nachgewiesen. Die Patienten hatten weniger Schmerz, die Entspannung und Mobilität nahm zu.

Reiki linderte in bedeutsamen Maße die Symptome von Depression und Stress. Die positiven Effekte waren auch nach längerer Behandlungspause noch nachweisbar (Shore, 2004).

Bei der Untersuchung der körperlichen Veränderungen durch Reiki-Behandlungen stellte Wardell (2001) folgendes fest:

  1. Der (erhöhte) Blutdruck senkte sich.
  2. IgA, ein Immunoglobulin, d.h. ein Antikörper gegen verschiedene Viren und Bakterien, wurde vermehrt im Speichel nachgewiesen. Dies weist darauf hin, dass Reiki die Immunabwehr fördert.
  3. Das Hormon Cortisol, das vermehrt in Stresssituationen ausgeschüttet wird, wurde durch die Behandlungen reduziert – ein Hinweis auf die stressreduzierende Wirkung von Reiki.
  4. Die elektrische Aktivität der Muskeln wurde während der Behandlungen gesenkt. Das Ausmaß der elektrischen Aktivität ist ein Maß für körperliche Entspannung bzw. Anspannung. Ein entspannter Muskel zeigt normalerweise keine elektrische Aktivität.

Kumar (2003) untersuchte den Einfluss von Reiki auf PatientInnen mit Epilepsie, und stellte fest, dass durch die Behandlungen die Häufigkeit der Anfälle reduziert werden konnten. Dies wurde auch durch eine Analyse der Blutwerte untermauert.

In einer Studie von Miles (2003), in der Reiki unterstützend bei HIV-positiven Patienten eingesetzt wurde, konnte nachgewiesen werden, dass Reiki Schmerzen und Ängste lindern konnte.

Fallstudien über die Behandlung von AIDS-Patienten berichten ebenfalls von positiven Effekten des Reiki auf diese schwerwiegende Erkrankung (Schmehr, 2003).

Zwei weitere interessante Reiki-Studien wurden 2002 von Duquemin und Pankhurst in England durchgeführt. Dort wurden Reiki-Behandlungen bei PatientInnen mit Multipler Sklerose und solchen mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom) untersucht. Daten zum Gesundheitszustand wurden parallel zu den Behandlungen erhoben.

Nach 12 Behandlungen á 1,5 Stunden erlebten 90.2% der M.S.-PatientInnen eine Reduzierung von Lethargie, 87% litten weniger unter Depressionen. Auch kognitive und motorische Probleme wurden in erheblichem Ausmass reduziert. Über 70 % der PatientInnen berichteten darüber hinaus, dass auch ihre Schmerzen und ihre Müdigkeit verringert wurden.

In der Gruppe der PatientInnen, die unter dem Chronischen Erschöpfungssyndrom litten, berichteten sogar 90 %, dass ihre Schmerzen reduziert wurden.

Eine Verbesserung der motorischen Fähigkeiten wurde bei 80 % beobachtet. 70 % der PatientInnen litten weniger unter Müdigkeit.

Auch über die Behandlung von Folteropfern in Sarajevo gibt es einen sehr positiven Bericht, der zeigt, das selbst bei so schwerwiegenden Traumatisierungen Reiki hilfreich sein kann (Kennedy, 2001). Derzeit werden von den National Health Institutes (NIH) in den USA vier aufwändige empirische Studien zu Reiki durchgeführt.
Die NIH gehören zu den weltweit führenden medizinischen Forschungszentren in den Vereinigten Staaten und gehören zur US-Gesundheitsbehörde. Die Studien beschäftigen sich mit dem Einfluss von Reiki auf Patienten mit

  1. fortgeschrittener AIDS-Erkrankung,
  2. Fibromyalgie,
  3. Prostata-Krebs und
  4. Diabetes

Die Studien der NIH können unter http://www.clinicaltrials.gov/ct nachgelesen werden (in der Suchmaske "Reiki" eingeben).

Neben diesen wissenschaftlichen Studien gibt es eine unüberschaubare Fülle von Geschichten, in denen Reiki erfolgreich bei allen möglichen Erkrankungen eingesetzt worden ist.